Sommerlicher Wärmeschutz

Was heißt Sommerlicher Wärmeschutz

Sommerlicher Wärmeschutz bezeichnet Maßnahmen, die Gebäude bei hohen Temperaturen vor zu viel Hitze schützen, also die Wärme im Sommer draußen halten.

Wichtig ist zu beachten, dass es passiver und aktiver sommerlicher Wärmeschutz gibt:

  • passiver sommerlicher Wärmeschutz funktioniert nach dem Prinzip, dass sich ein Gebäude über den Tagen sehr langsam erhitzt und über Nacht mit der kühleren Außenluft abgekühlt wird.
  • aktiver sommerlicher Wärmeschutz funktioniert nach dem Prinzip, dass das Gebäude mittels Hilfsenergie gekühlt wird und somit die Behaglichkeit aufrechterhalten bleibt.

Ziel ist es, den Innenraum angenehm kühl zu halten, ohne auf eine Klimaanlage zurückgreifen zu müssen, die hohe Mengen an Strom oder Energie verbraucht. Sommerlicher Wärmeschutz spart also Energiekosten und schont die Umwelt.

Im Gegensatz dazu zielt der winterliche Wärmeschutz darauf ab, Wärme im Gebäude zu halten und Heizkosten zu senken.

Die wichtigsten Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz sind:

  • Interne Wärmequellen minimieren
  • Dämmung von Dach und Fassade
  • Verschattung der Fenster
  • Dachbegrünung
  • Richtig Lüften

Die Einflussfaktoren auf den sommerlichen Wärmeschutz

Der Industrieverband Polyurethan Hartschaum e.V. (IVPU) hat die wichtigsten Einflussfaktoren des sommerlichen Wärmeschutzes definiert, von denen die Temperatur im Rauminneren abhängt:

  • Sonneneinstrahlung in der jeweiligen Klimazone
  • Fenstergröße, Orientierung der Fenster, ihre Neigung und ihre Glasart
  • Sonnenschutz
  • Bauart des Gebäudes und des Daches
  • Dämmstandard der Konstruktion
  • Speicherfähigkeit von Wänden, Fußböden, Innenbauteilen und Möbeln
  • Lüftung
  • Verschattung, zum Beispiel durch Bäume und andere Häuser

(https://www.sanier.de/daemmung/hintergrund/wieso-daemmen/sommerlicher-waermeschutz)

(https://www.sanier.de/daemmung/hintergrund/wieso-daemmen/sommerlicher-waermeschutz)

Die Dämmung hat somit einen maßgeblichen Anteil daran, Räume vor dem Überhitzen zu schützen. Die Schwachstelle für die Raumtemperatur bleiben im Sommer allerdings die Fenster. Ist die Wärme durch sie erst einmal ins Rauminnere gelangt, kann die Dämmung ihr volles Potenzial für den sommerlichen Wärmeschutz nicht voll entfalten.

(https://www.sanier.de/daemmung/hintergrund/wieso-daemmen/sommerlicher-waermeschutz)

Fenster – und vor allem schräge Dachfenster, die den Sonnenstrahlen einen besonders guten Einfallwinkel bieten – müssen daher mit passenden Sonnenschutzlösungen versehen werden. Dazu bietet sich vor allem außen liegender Sonnenschutz wie Außenrollos oder Außenjalousien an.